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nicht aus der Welt. Ich hoffe, Du wirſt Dein Glück nicht von der Hand weiſen!“
„Mein Glück?— Vater, Du haſt mich ja nicht zum Dienen erzogen!“
„Um ſo würdiger wirſt Du Deine Stelle ausfül⸗ len— die huldreiche und weiſe Königin wird den Werth von Dalemil's Tochter erkennen. Ich will, daß Du mir Ehre machſt vor ihr. Es iſt auch hohe Zeit, daß ich für Deine Zukunft ſorge. Die Zeit iſt ſchlimm und wir gehen noch ſchlimmerer Zeit entgegen. Ich kann umkommen und Dich ohne Schutz hinterlaſſen, ein Kind der Noth und des Jammers. Im Dienſte der Königin biſt Du geborgen, ſie hat verſprochen für Deine Zukunft zu ſorgen. Ich verdiente nicht Dein Vater zu ſein, wenn ich Dich nicht zu ihr ziehen ließe, wenn ich Dir nicht befähle, zu ihr zu ziehen.“
Libusa erkannte, daß ihr Vater feſt entſchloſſen war, ſie der Königin zu überlaſſen, und da ſie ſelbſt eine in⸗ nige Verehrung für die hohe Frau hegte, ſo fügte ſie ſich zuletzt in ſeinen Willen. Wohl dachte ſie dabei daran, daß Zäwis mit dieſem Schritt nicht einverſtanden ſein könne; ſie hätte ſich gern erſt ſeine Zuſtimmung dazu geholt, allein dies war unter den obwaltenden Umſtän⸗ den nicht thunlich. Sie konnte ihn bloß durch ein Brief⸗ 3 chen, das ſie ihm beim Kirchgang in die Hände ſpielte, von ihrer veränderten Lebensſtellung in Kenntniß ſetzen.


