Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Als eine Fügung des Himmels, als eine göttliche Erhörung ſeiner heißeſten Gebete nahm er es daher auf, als er eines Tages zur Königin beſchieden und von dieſer gefragt ward, ob er ihr nicht ſeine Tochter als Zofe überlaſſen wolle. Sie habe, ſagte ſie, ſo viel Rühmliches von dem Mädchen gehört, daß ſie von dem Wunſche erfüllt ſei, es an ihre Perſon zu feſſeln.Gebt mir ſie, bat ſie,ſie kommt bei mir in gute Hände; ich werde ihre Dienſte nicht bloß mit Geld, ich werde ſie mit from⸗ mem Schutz gegen alle Gefahren der Verführung und mit der treueſten Sorge für eine glückliche und ehrenvolle Zukunft belohnen. Zu jeder andern Zeit würde ſich Da⸗ lemil nähere Ueberlegung dieſes ehrenvollen Antrages vorbehalten haben; jetzt nahm er ihn mit einem von Dank überſtrömenden Herzen auf, und verſprach der Königin ſein ganzes väterliches Anſehen aufzubieten, um ſeine Tochter der erhabenen Gebieterin zuzuführen.

Von der Königin mit huldvollen Worten entlaſſen, eilte er nach Hauſe, ſeiner Tochter ihr bevorſtehendes Glück, wie er es nannte, mitzutheilen.

Vater! rief Libusa überraſcht,wer ſoll Dein Hausweſen führen? wer Dich pflegen, wenn Du krank wirſt?

Mein Hausweſen wird beſorgt werden, antwor⸗ tete Dalemil,und ſollte ich krank werden, ſo biſt Du ja