Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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es gleich eingeſtehſt, aber ich rathe Dir, verwegener Burſche, Deine Zunge im Zaum zu halten, ſonſt werde ich Dir ein Gebiß anlegen laſſen, das Dich Beſcheidenheit lehren ſoll. Wer biſt Du und woher kommſt Du?

Der Gefangene ſchwieg und kehrte dem Frager den Rücken.

Ei, ſeht mir den Geſeller an! ſagte Beneſch;ob er ſich nicht geberdet wie ein Schlechtitz(Hochadeliger); aber ich will ihn antworten lehren. Er zog ſein ge⸗ waltiges Schwert und holte zu einem flachen Hieb über den Rücken des Gefangenen aus.

Halt ein, Beneſch! rief in dieſem Augenblicke Sezema aus der Herberge tretend.

Beneſch ließ das Schwert unwillig ſinken und ſah den Ritter, der ſich der Scene nahte, verwundert an.

Da hat ſich ja ein recht feines Vöglein im Roſen⸗ buſch gefangen, ſagte Sezema.Steck ein Dein Schwert, Beneſch; dieſer Rücken iſt zu zart für Deine wuchtigen Streiche. Und zu dem Gefangenen ſich wendend fuhr er fort:Ei, edler Schenk von Emerberg, wer hat Euch denn zum Elias gemacht? Ihr thätet beſſer, in Euch und Euere Genoſſen das heidniſche Laſter des Saufens auszurotten, als gegen harmloſe Volksgebräuche auszuziehen! Doch Ihr meintet Euch dadurch bei dem Klingenberger und ſeinem Herrn in Gunſt zu ſetzen, um