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doch bald ermannten ſich die Männer, die Frevler zu züchtigen, die zum Ueberfluß noch rohe, läſterliche Reden gegen die Bewohner der Stadt und ihre Herren führten. Bald fanden ſie ſich von einer Menge handfeſter Ge⸗ ſellen umringt und gepackt, ſie ſetzten ſich ſchimpfend und fluchend zur Wehr, beriefen ſich auf ihren königlichen Dienſt und ſchlugen mehrere von unſern Leuten zu Bo⸗ den; einige ſchlugen ſich wirklich durch, ſechs aber wur⸗ den glücklich überwältigt, gefangen und gebunden in den Stock gebracht.“ 8
„Recht ſo,“ ſagte Sezema;„es ſcheint, das Spiel von Auſtie und Hradisté ſoll ſich in Budweis erneuern. Aehnlichen Uebermuth verübten die Königlichen aus der Veſte Hradisté an unſern Unterthanen in Auſtie zum Dank dafür, daß meine Vettern Budiwoj und Witek dem Könige den Berg zum Bau ſeiner Veſte überlaſſen. Ver⸗ gebens klagten ſie bei dieſem über die erlittenen Unbil⸗ den. Da beſchloßen ſie ſich ſelbſt Recht zu verſchaffen; ſie überfielen mit ihren Männern das Horniſſenneſt und zerſtörten es bis auf den Grund.“
„Und für dieſe gerechte Strafe mußten ſie dem Kö⸗ nig mit dem Verluſt von Auſtie und anderer Güter bü⸗ ßen,“ fiel der Stadthauptmann ein.
Zu ſpät erkannten ſie da die hinterliſtige Abſicht des Königs,“ ſprach Sezema weiter.„Er hatte vor⸗


