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„Was bedeutet denn das?“ ſagte Sezema;„unſere gute Stadt hat ſich ja verwahrt, als läge der Feind vor ihr. Wir wollen uns aber gleich Eingang verſchaffen.“
Er zog ein Hüfthorn unter ſeinem Mantel hervor und that in daſſelbe drei langgedehnte Stöße. Alsbald zeigte ſich ein Mann hinter den Zinnen des Thores; der rief herab:„Wer da?“
Sezema wendete ſich rückwärts und befahl ſeinem an der Spitze der Reiſigen reitenden Schildknappen, den Schild emporzuhalten, welcher die Roſe der Witkowetze im blauen Felde führte.
„Seht Ihr die goldene fünfblättrige Roſe und wißt Ihr, wem ſie angehört?“ rief Wok hinüber.
„Heil den Witkowetzen!“ erwiderte der Wächter und verſchwand hinter den Zinnen.
Bald darauf raſſelten die Ketten der Zugbrücke und dieſe ſank langſam nieder. Der reiſige Zug überſchritt die Brücke. Es dauerte einige Minuten, bis auch das maſſive Stadtthor ſich knarrend öffnete. Eine Schaar mit Spießen und Morgenſternen, zum Theil auch mit Bar⸗ ten bewaffneter Männer war im innern Thorraum zu beiden Seiten aufgeſtellt. Ein ſtattlicher, wohlbeleibter, kriegeriſch ausſehender Mann trat den Einziehenden ſalu⸗ tirend entgegen.
„Ah, Ihr ſeid da, Beneſch,“ ſagte Sezema Halt
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