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rühreriſchen Sohn, entriß mir dieſer ſpäter das wohl⸗ verdiente Lehen.“
„Es war aber auch eine arge Schlappe, die Ihr dem Empörer bei Brür beigebracht,“ verſetzte der jüngere Ritter,„und die den bis dahin Siegreichen mittelbar wieder unter die Botmäßigkeit ſeines königlichen Vaters, ja ſogar in's Gefängniß brachte. Daß er Euch deßhalb grollte, und wie er zum Regiment kam, Rache an Euch nahm, war nicht ſo ſchimpflich, als der Raub von Frauen⸗ berg um eines elenden Haſen willen.“
„Mich dünkt, es kommt auf Eins heraus,“ ſagte die Dame;„wie hier der Haſe, war dort früher erlittene Unbill nur ſchlechter Vorwand. Unter ähnlichen Vorwän⸗ den nahm Otakar ja auch andere Eurer Barone wohl⸗ erworbene Lehen, ſo Eurem Vetter Ulrich, Herrn Sezema, das ſchöne Neuhaus, dem tapfern Herrn Hynek von Duba Friedland, Herrn Wilhelm von Egerberg Kaaden, Herrn Albrecht von Seeberg Glatz und Tachau— doch Ihr wißt das ja Alles beſſer als ich. Und wie in Eurem Böhmen, ſo hat er's in meinem Steiermark gemacht. Seine Herrſchſucht duldet keine Macht neben ſich; weil die Macht der Barone ſeiner Herrſchaft Schranken ſetzt, darum beſchränkt er ſie, wo ſich eine Gelegenheit dazu findet. Gott gebe nur, daß er in dem heranziehenden Kriegswetter nicht obſiegt, ſondern gedemüthigt wird;


