xX1v Vorworte zur vierten Auflage,
k fur billigen Tadel und wohlgemeinte Bemerkungen oder achtraͤge, derengleichen mir von einem ſprachkundigen Arzte, Herrn Dr. Ritzerow zu Plau im Mecklenburgiſchen, zwar in poſtfreier, ſehr gefaͤlliger Zuſchrift angeboten, aber meiner ge⸗ buͤhrlichen Antwort ungeachtet, nicht zugekommen ſind, ſehr empfaͤnglich und dankbar bleiben werde, will ich niederes Ge⸗ klaͤff' auch zu verachten fortfahren. Wenn irgend ein empor⸗ gekommener Schreiber bei ſeiner Rauch- oder Schnupf⸗ kraut⸗Schachtel des Verdeutſchens ſpottet, das ihm ſelbſt, beſonders fuͤr griechiſche Woͤrter, gar noͤthig iſt; ſo ſey ihm Vetter Jakobs Woͤrterſchau hiermit zur Vollendung ſeiner gemeinen Spottluſt angelegentlich empfohlen. Einem Herrn Pfarrer Glaſer, auf der Veſte Coburg, ſey, in Er⸗ innerung an S. 60 ſeines uͤbrigens gar nicht werthloſen Schriftchens: die Mutterſprache, des Wiſſens beſte Cbeßte) Mutter ꝛe.(Erlangen 1817. 8.) beilaͤufig eroͤffnet: daß ich weder ein Pfeifchen rauche, noch Biergeld dazu verdienen wolle. Dagegen rathe ich ihm, wenn er wieder Etwas drucken laſſen ſollte, nicht wieder Anpreiß ung, Beweiße, Entzweck, klar ſehen dere(S. 86.) ſtatt klaͤrer ſehende, kuͤtzelt, Preiß, Pyndaros und dergl. zu ſchreiben.
Schließlich erinnere ich gar gern an des ehrwuͤrdigen und lieben Vater Göthe's Troſtworte:„So eine Arbeit wirdeigentlich nie fertis, man muß ſie fuͤr fer⸗ tig erklaren, wenn man, nach Zeit und umſtaͤn⸗ den, das Moͤglichſte daran gethan hat.“— Heil dem Leſer!—
Fulda.
Petri.


