Teil eines Werkes 
1. Theil (1828) A-H
Entstehung
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Vorerinnerungen

Dafur arbeiteten bald wieder: Joh. Conr. Schweizer in ſeinem, zunaͤchſt fuͤr Helvetier beſtimmten Woͤrterbuche zur Erklaͤrung fremder, aus andern Sprachen in die deutſche aufgenommenen Woͤrter und Redens⸗Arten, Zuͤrich 1803, 564

8.

Politz, S. 297 358 ſeiner deutſchen Sprache ſ Buͤrger⸗Schulen, Leipzig 1804, und noch weit mehr: 8 Heyſe, J. C. A., durch dasAllgemeine Wör⸗ terbuch zur Verdeutſchung und Erklärung der in unſerer Sprache gebraͤuchlichen fremden Woͤr⸗ ter und Redens⸗Arten. Zum beguemen Gebrguche fuͤr Alle, welche jene Ausdruͤcke richtig verſtehen und gebrauchen, oder auch vermeiden wollen, inſonderheit fuͤr Schulen. Olden⸗ burg 1804. 2 Thle. 8. Daß dieſes, mit unverkennbarer Sorgfalt bearbeitete Verdeutſchungs⸗Woͤrterbuch der, auf lang⸗ wieriges, eifriges Bemuͤhen gegruͤndeten Zuſicherung:Voll⸗ ſtändigkeit mit möglichſter Kuͤrze, ohne Nachtheil der Verſtaͤndlichkeit und Wohlfeilheit, zu vereinigen nicht ganz vollkommen entſpreche, kann hier nicht bewieſen werden.*) Der zweckwidrigen Ausdehnung auf viele Sachkenntniſſe zu geſchweigen, mag aber ſchon ſein Umfang und Preis(2 Rthlr. 16 8Gr.) errathen laſſen, warum unerwartetes Erſcheinen die⸗ ſes groͤßern Werkes mein kleineres Vorhaben nicht vereiteln mußte. Seminariſten(Pflanzſchuͤler moͤgen ſie nicht heißend und Volkslehrern, fuͤr welche mein Dolmetſcher zunaͤchſt be⸗ ſtimmt wird, iſt offenbar Vieles von dem Inhalte jenes Woͤr⸗ terbuchs entbehrlich.

Nur die wiſſenswuͤrdigſten, wirklich uͤblichen fremden Woͤrter und Redens⸗Arten will ich zu⸗ ſammenſtellen, und die beſſeren unter mehreren bekannten Verdeutſchungen durch den Druck auszeichnen.

Ausjuͤhrlichere Belehrung uͤber die Grundſaͤtze, Re⸗ geln und Grenzen der Verdeutſchung fremder Woͤrter gaben:

AdelünguUeber den deutſchen Styl. 1. Bd. 3. Abſchn.§. 12 15 5

Kinderling in der oben erwaͤhnten Preisſchrift;

Vetterlein, C. F. R., in einem beſondern Schrift⸗ chen:Ueber den Gebrauch fremder Woͤrter in der deutſchen Sprache. Koͤthen 1794. 22 S. 8., und ganz vorzuͤglich:

*) Vergl. meine Recenſion in der N. Leipz. Lit. Zeit. v. 30. Aug. 1805. S. 1778 87, welcher der Verfaſſer ſelbſt in der Folge mehr Achtung bezeigt hat, als dem, ſeinen Tadel weniger belegenden Recenſenten in der Hall. Allg. Lit. Zeit. v. 9. Mai 1806. S. 265 268.(Fulda

1810.)

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