zu der erſten Auflage. 1
Gottſched, in ſeiner groͤßeren deutſchen Sprachlehre, wo S. 194 der 6ten Ausgabe von M. Hofmann, Leipzig 1776, auch geſchrieben ſtehet:„Es iſt nur eine unnoͤthige Mengeſucht einiger vormaligen Schriftſteller geweſen, daß ſie ſich unzählige fremde Woͤrter angewoͤhnet, die man eben ſewohl deutſch geben kann, wenn man nur in guten deutſchen Buͤchern ein wenig beleſen iſt.“ 2
Krackherrn's Handlerikon, in welchem die Woͤrter, Redensarten, Namen und Litel aus fremden Sprachen, ſo von den Deutſchen im Reden und Schreiben gebraucht werden, mit Fleiß geſammelt, in alphabetiſche Ordnung gebracht und erklaͤrt ſind. Nuͤrnberg 1766.
Das deutſch⸗orthographiſche Handbuch ꝛe. Bonn 1773. 8. in dem angehaͤngten Verzeichniſſe, wie man die auslaͤndiſchen Woͤrter, die zum öoͤftern vorkommen, gut deutſch geben koͤnne.
Heynatz, J. Fr., in dem„Handbuch zur richtigen Ver⸗ fertigung und Beurtheilung aller Arten von ſchriftlichen Auf⸗ ſaͤtzen des gemeinen Lebens.“ Zte Auflage. Berlin 1779.
ppel, C. F., im 2ten Theile ſeines Elementarbuches der deutſchen Sprachlehre. Magdeburg 1791. S. 193 ff.
Angerſtein in der„Anweiſung die gemeinſten Schreib⸗ und Sprachfehler im Deutſchen zu vermeiden.“ Stendal, N93. S. 404— 537. Kurzen Erklärungen und umſchreibungen der am haͤufigſten vorkommenden fremden Woͤrter folgt hier, von S. 326— ein beſonderes Verzeichniß einiger fuͤr fremde Woͤr⸗ ter erſt neu erfundenen deutſchen Ausdruͤcke.
Sſt Dan. Eberh., gab uns hierauf eine beſon⸗ dere„Sammlung auslaͤndiſcher Woͤrter, die im alltäglichen Leben oͤfters vorkommen, zum Gebrauche fuͤr Buͤr⸗ gerſchulen und Unſtudirte ꝛe.“ Nordlingen 1796. gr. 8. So nuͤtzlich und willkommen aber damals dieſes Woͤrterbuͤchlein (von 156 S.) geweſen ſeyn mag; ſo kann es doch jetzt, ſchon allein wegen neuerer Berichtigungen unſerer Sprache, dieſem Nachfolger nicht im Wege ſtehen.*à) In einer, ubrigens tref⸗ fenden Beurtheilung dieſer Sammlung CS. 471 f. des 22ten Bandes der Allgem. D. B.) wurde derſelben eine Vollſtaͤn⸗ digkeit beigemeſſen, welche ich laͤngſt, faſt auf allen Blät⸗ tern vermißt habe.**)
*) Ein ſprachkundiger Beurtheiler meines Neuen Dolmetſchers hat mir auch— im 30. St. der N. Leipz. Lit. Zeit. v. 20. April 1807 darin beigeſtimmt:„daß Beyſchlag's Werkchen für unſte Zeiten nicht mehr ausreiche.“(Fulda 1810.)
*) Die zweite, vermehrte und verbeſſerte Auflage, welche der Verf. Getzt Rector und Stadt⸗Bibliothekar in Augsburg) gleichzeitig mit dieſem Dolmetſcher zu Vördlingen 1806(gr. 8. 160 S.) erſcheinen ließ, iſt zwar allerdings bereichert und verichtiget; doch immer noch nicht ſo⸗ daß ſie meinem Wörterbuche bilug vorgezogen werden durfte, zudem


