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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
Entstehung
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binder zu beiden Fenſtern hinaus die Schreib⸗ kommode war erbrochen draußen liefen die Menſchen ſchreiend hin und wieder, ich rief hin⸗ aus: Diebe! Diebe! haltet aufl und ſprang ſelbſt nach; aber die Topfbinder waren ſchon im nahen Wald verſchwunden. Am Waldrand fand ich den Doctor mit dem Pater beſchäftigt, die beim Herausdrängen ohnmächtig gewordene und von dem Pater herausgetragene Paſtorin in's Leben zurückzurufen. Jetzt kamen auch unter dem Geläut ihrer Sturmglocken Menſchen von Zeis⸗ dorf herbeigeſtrömt, aber ohne Spritze; auch wäre an kein Löſchen zu denken geweſen, denn der Bach war faſt trocken und der kleine Mühl⸗ teich des Fiſchens wegen vorgeſtern abgelaſſen worden. Das Feuer nahm reißend ſchnell über⸗ hand, ich verbot Jedermann in die Gebäude zu gehen und übergab dem alten Daniel und ſeinem Sohn, die unter den Gäſten waren, die Aufſicht. Dann ſagte ich dem Doctor und dem Pater, wo meine Herrſchaft wäre, und hieß ſie mit der ohnmächtigen Frau dahin kommen.

Inzwiſchen war alles Vieh in's Freie getrie⸗