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lange Zeit. Er hat Alles ſeinem alten treuen Mühlknappen, dem Daniel, übergeben und nicht eher wiederkommen wollen, bis er ſeine Rahel gefunden. Wochen und Monate ſind vergan— gen, ohne daß eine Nachricht von ihm gekom⸗ men, endlich hat er einmal aus Lemberg in Gallizien geſchrieben, daß er ſeiner Geliebten auf der Spur ſei und ſie zu erlöſen hoffe, doch brauche er noch eine Summe von tauſend Gul⸗ den, die ſolle ihm der Daniel ſchicken. Nach dieſer Zeit ſind wieder ſechs Monate in's Land gegangen und Niemand hat von dem armen Herrn gehört. Endlich eines Abends im Spät⸗ herbſt iſt er ſelbſt gekommen— aber wie? einem Geſpenſt ähnlicher, als einem lebendigen Men⸗ ſchen. So iſt er auch lange umhergeſchlichen, und alle Welt hat geglaubt, es werde aus mit ihm. Aber nachdem er vier Wochen Tag und Nacht ruhelos umhergewandelt, da iſt in Werns⸗ dorf der Thphus ausgebrochen; da hat er ein ihm gehöriges Haus daſelbſt flugs in ein Laza⸗ reth verwandelt, zwei Arzte von Prag geholt und ſich ſelbſt zum Krankenpfleger hergegeben.


