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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
Entstehung
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Hat auch ſein Teſtament gemacht, die Kinder ſeiner beiden Schweſtern, die an den Oberamt⸗ mann von Zeisdorf und den Oberförſter von Auſchitz verheirathet waren, haben Alles erben ſollen, und es iſt offenbar geweſen, daß er hat ſterben wollen. Aber Viele ſind geſtorben unter ſeinen Händen er iſt leben geblieben. Als endlich die Seuche überwunden geweſen, hat auch er wieder dageſtanden als ein ſtarker Mant, der mit Gott gerungen; er iſt heimgegangen in ſein Haus. und hat ein neues Leben der Arbeit und Sorge für ſeine Brüder begonnen. Jetzt erſt hat er's dem Daniel erzählt, daß er ſeine Rahel endlich in Brody aufgefunden, aber als eine Sterbende; der Gram hatte ihr zartes Leben

ſchnell untergraben, und endlich hatte die Nach⸗

richt von Joſef's Angriff auf die Mutter, den dieſe ihr in den ſchwärzeſten Farben geſchildert, das Werk der Zerſtörung vollendet. Ihm ver⸗ zeihend und mit der Hoffnung auf Vereinigung in einem Lande, wo alle Nebel des Wahns gelichtet ſind, war ſie in ſeinen Armen verſchie⸗ den. Nie hat Joſef ſich von der Selbſtanklage, Die ſtille Mühle. 3

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