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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
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Reichthum weiter, als mancher andere Menſchen⸗ freund mit Millionen.

Wie ſehr verdiente dieſer Mann glücklich zu ſein! Und doch war er es zur Zeit, da ich zu ihm kam, nicht. Man mußte freilich ein ſchar fes Auge haben, wenn man ihm anmerken wollte, daß ihm ein ſtiller Kummer am Herzen nagte. Mein Wawerle machte mich zuerſt dar auf aufmerkſam, daß er zuweilen in der Abend⸗ dämmerung auf dem Hügel hinter der Mühle unter der alten Buche ſaß, die noch ſteht, aber auf der einen Seite wie abgefreſſen ausſieht, und daß er da unverwandt nach dem Liſen⸗ gebirge hinüberſah, das dort ſo ſanft über die Eger herüberblaut, und daß er wohl gar dabei weinte. Das hat mir recht weh gethan und dem Wawerle auch, und die hat keine Ruhe gehabt, bis ſie hinter das Geheimniß dieſer Thränen gekommen. Ganz oben im letzten Bauernhaus von Zeisdorf wohnte ein anderer Pathe von ihr, der war viele Jahre unſers Herrn und ſchon ſeines Vaters Mühlknapp geweſen und hatte ſich da den Kaufſchilling zu