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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
Entstehung
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indem er mir bewies, daß er ein ſtrenger Buch⸗ führer war und nie mehr ausgab, als er einnahm; denn, ſagte er,ich will und darf die Mittel Gutes zu thun nicht aus meinen Händen in ſolche fallen laſſen, die ſie vergeuden oder nur zum Wucher verwenden würden. Auch überſchätzeſt Du die Summe meiner baaren Unterſtützungen an Hülfsbedürftige, weil Du ſie nach der Zahl der letzteren und der gewöhnlichen Weiſe der Nothhülfe berechneſt. Aber ſieh, ich weiſe die meiſten Hülfeſuchenden auf die Hülfsmittel an, die in ihnen ſelbſt liegen und die ſie nur nicht erkannten. Indem ich ſie ihnen zeige und ge⸗ brauchen lehre, kann ich oft mit einer ganz kleinen Nachhülfe zu ihnen ſagen: hiff dir ſelber! übrigens hab' ich die Leute daran gewöhnt zu mir zu kommen, ſobald ſich ein ganz kleines Löchlein in ihrer Wirthſchaft zeigt, das ſich mit einer Klei⸗ nigkeit zuſtopfen läßt, und nicht zu warten, bis daraus mit Hülfe von Gerichten und Advokaten ein großes Loch geworden. überhaupt trachte ich ſo viel als möglich, jedes übel im Keim zu erſticken, und ſo reiche ich mit meinem mäßigen