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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
Entstehung
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mußte mir einleuchten, wenn ich kein Tropf war. Und doch wollten meine Finger ſich noch nicht ſtrecken. Ich hatte noch zu viel Reſpect vor der honetten Welt. Da belehrte man mich, wie dieſe Welt keinen Schuß Pulver werth ſei. Oder eigentlich: ſie überließen dieſe Belehrung einem Pfaffen. Sie führten mich in eine Dorfkirche, wo ein Mönch über den Tert predigte: Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt iſt. Nun, er verſtand der Weltliebe zu Leibe zu gehen! Flitter nach Flitter, Fetzen nach Fetzen riß er der Welt von ihrem verpeſteten, in den Grund hinein verderbten Weſen. Mit einem vollſtän⸗ digen Ekel vor dem Scheuſal verließ ich die Kirche. Ich wünſchte mir den Tod. Da kam der Spott und rief: biſt du ein Weib, daß du verzweifeln willſt? Männer handeln! Männer erklären dieſer ſchändlichen Welt den Krieg, ſie ärgern, necken, zwacken und brandſchatzen ſie nach Herzensluſt. Das ſei an ſich eine Luſt und bringe luſtige Früchte. Das dämmerte mir wenigſtens ein und damit es einleuchte, mußte mein liebſter Kamerad, der die Unſchuld ſeiner