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und Halt mehr war für Religion und Gewiſſen. Von ihnen lernte ich, das Glück beſtehe einzig in der Luſt, und dieſes Glück habe Jeder in ſeiner Gewalt, er brauche ſich nur nicht an die Schranken zu kehren, welche ſchwarzgallige Prie⸗ ſter und dickblütige Geſetzgeber dawider aufge⸗ baut. Sie zeigten mir, wie man derlei Schran⸗ ken leicht überſpringe. Nicht angeborne Armuth, hörte ich, ſchließe von der Luſt aus, ſondern Blödſinn. Es ſei Blödſinn zu glauben, unſer Herrgott hätte die Einen allein zum Genuß, die Andern zum Darben geſchaffen. Das leuchtete mir ein, weil ich hnliches auch ſchon gedacht hatte. Aber wenn's nun doch mit der Luſt ohne Geld nicht geht? Nun ſo nimmt man's, wo und wie man's findet— es lebt ſich aus An⸗ derer Taſche ſo luſtig, wie aus der eigenen, ja luſtiger, weil ſorgenloſer. Das konnte mir auch einleuchten. Und doch hatte ich gegen die An⸗ wendung dieſer Lehre ſo meine Skrupel. Da traf Einer den Nagel auf den Kopf: Eigenthum iſt Diebſtahl! erklärte der, und bewies es mit Erſtens, Zweitens, Drittens und ſo weiter. Das Die ſtille Mühle. 2


