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Befreiung, ſowie von ihrem Aſyl Nachricht zu geben— eine Bitte, die Theophilus gern und ohne Verzug er⸗ füllte.
Die Flamme that ihre Schuldigkeit im Sinne des preußiſchen Generals. Bald war die ganze Altſtadt in einen Flammengürtel gehüllt, der den öſterreichiſchen Feldherrn überzeugte, mit welch' einem entſchloſſenen Gegner er es zu thun habe. Er ſah ein, daß ein ſolcher nur durch Sturm oder Hunger zur Uebergabe gezwungen werden kann. Er ſchickte ſich demnach Angeſichts der bren⸗ nenden Vorſtädte an, die Stadt förmlich zu belagern und auf die eine oder andere Art ſie in ſeine Gewalt zu be⸗ kommen.
Kaum hatte ſich in der Stadt der Schrecken über den Brand der Vorſtädte, von denen nur rauchende Trümmer übrig blieben, etwas gelegt, als ihre Bewoh⸗ ner von der Angſt vor dem Bombardement gefoltert wur⸗ den. Niemand aber war von dieſer Angſt mehr heimge⸗ ſucht, als der wackere Gallerie⸗Inſpeetor Riedel, um der ihm anvertrauten Kunſtſchätze willen. Der Mann wäre ganz rathlos geweſen, hätte ihm nicht Theophilus treulich beigeſtanden.
Dieſer hatte Emma's Auftrag an ihren Vater aus⸗ gerichtet, und von ihm erfahren, daß er ſeinen Befreiungs⸗ plan langſam aber ſicher ſeiner Ausführung enigegen


