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Frau Cagiorgi wies, wo ich verhaftet ward. Aber ich
habe ihn nie vergeſſen, ich wollte ihn aus Tauſenden
wieder erkennen.“
freundlich und nahm ſein Anliegen ganz ſo auf, wie er erwartet hatte.
Als er die Wohnung des Grafen verließ und ſich zur Gräfin S. begeben wollte, dieſer Kunde zu bringen von der neuen Ausſicht auf Rettung für ihren Sohn, fiel ihm ein ängſtliches Rennen von Menſchen nach einer Richtung und ein ſtarker Brandgeruch auf. Er ahnte die Urſache davon und täuſchte ſich nicht. Die Pirnaiſche Vorſtadt loderte bereits an mehreren Punkten in Flam⸗ men auf. Er ſetzte ſeinen Weg zum Palais der Gräfin fort, entſchloſſen, nur kurze Zeit bei dieſer zu bleiben und die nun in der Stadt herrſchende Aufregung und Ver⸗ wirrung zu benutzen, um Emma in ihr neues Aſyl zu bringen.
Eine Stunde ſpäter ſchritt Emma an der Hand ihres Beſchützers durch Rauch und Menſchengewühl nach dem gräflich Wartenberg'ſchen Hauſe, deſſen Herrin ſie mit der größten Leutſeligkeit empfing. Ehe Theophilus
von ihr ging, bat ſie ihn, ihren Vater aufzuſuchen, deſſen
Quartier ſie anzugeben wußte, und ihm von ihrer neuen
Theophilus brach die Unterhaltung ab und ging zu 4 dem Grafen Wartensleben. Dieſer empfing ihn ſchr 3


