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gelaufen. Da erſchien ein zweiter Parlamentär vor dem Gouverneur, dieſem anzukündigen, daß, wenn die Stadt in 24 Stunden nicht übergeben wäre, das Bombardement unfehlbar beginnen werde.
General von Schmettau blieb bei ſeiner erſten Ant⸗ wort.„Ich will dem Zauderer zeigen,“ ſagte er nach Ab⸗ führung des Parlamentärs zu ſeinem Adjutanten,„daß ich nicht ſpaße. Beſcheiden Sie ſofort den Bürgermeiſter zu mir.“
Ehe eine Viertelſtunde verging, trat der Bürger⸗ meiſter ein.„Herr Bürgermeiſter,“ ſagte der Gouverneur, „Ihre guten Freunde, die Oeſterreicher, wollen uns ein⸗ heizen. Wie wäre es, wenn wir den Spieß umkehrtei und ihnen einheizten? Wenn wir einen feurigen Ring zwiſchen ſie und uns legten?“
„Wie meinen Ew. Excellenz das?“ fragte der Bür⸗ germeiſter.
„Ich meine, wir brennen die Vorſtädte an und zei⸗ gen damit den Oeſterreichern, daß wir entſchloſſen ſind, die ganze Stadt eher in Rauch aufgehen zu laſſen, als uns zu ergeben.“
Der Bürgermeiſter ſchlug die Hände zuſammen und ſtarrte den Gouverneur an.
„Ich habe Sie rufen laſſen, Herr Bürgermeiſter,“ fuhr der Gouverneur fort,„Ihnen anzukündigen, daß es


