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er das Bett verlaſſen habe und ſchon recht rüſtig in ſeinem Zimmer einherſchreite. Theophilus gedachte wohl der Zuſage des Gouverneurs, daß er Alles thun wolle, was er könne, um einen Aufſchub der Urtheilsvollſtreckung zu erlangen; aber er fand ſich doch gedrungen, den Gou⸗ verneur noch einmal recht inſtändig um ſeine Verwendung für den Gefangenen zu bitten. Da Riedel bei dem Gou⸗ verneur viel galt, ſo forderte er denſelben auf, ihn auf ſeinem Bittgang zu begleiten.
Riedel war hierzu bereit, und ſo machten ſich Beide auf den Weg. Der Gouverneur hörte ſie freundlich an und ſicherte ihnen zu, daß, ſolange die Belagerung dauere, das Urtheil in keinem Falle vollſtreckt werden ſolle. So⸗ bald aber die Belagerung aufgehoben und die Verbindung der Garniſon mit dem Prinzen Heinrich wieder herge⸗ ſtellt ſei, könne er weiter nichts thun, als das Schickſal des Gefangenen in die Hände des Prinzen zu legen.
„So möchten wir auf der einen Seite wünſchen, die Belagerung möchte noch recht lange dauern,“ ſagte Riedel, als die Bittſteller wieder auf der Straße waren,„wäh⸗ rend man auf der andern ihr Ende noch heute wün⸗ ſchen muß; ſo widerſtreiten einander die Intereſſen der Menſchen!“
Die dreimal vierundzwanzig Stunden der von dem Marſchall Daun geſetzten Friſt zur Uibergabe waren ab⸗


