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„Und was ſagen Sie dazu, Magiſter?“ fragte der Graf.
„Ich bin ganz der Meinung meines alten Freun⸗ des. Ich bitte Sie, den Gedanken nicht weiter zu nähren; ich beſchwöre Sie, an Ihre edle Mutter zu denken, die das Verderben ihres einzigen Sohnes nicht überleben könnte.“
Der junge Graf ſchwieg verdroſſen.
„Um nicht das Zunächſtliegende über dem Ferner⸗ liegenden zu vergeſſen,“ nahm der Gallerie⸗Inſpector nach einer Pauſe das Wort;„den armen Gefangenen wird jede Minute zur peinlichen Stunde; wir wollen zu Doris gehen.“
„Zu der Malerin?“ fragte der Graf lebhaft;„die iſt bei meiner Mutter.“
„Dann ſuchen wir ſie dort auf,“ erklärte der Ma⸗ giſter;„die Frau Gräfin wird gewiß unſere Zudringlich⸗ keit durch den Zweck unſeres Kommens entſchuldigt finden.“
„Sie ſind ihr ja immer willkommen,“ ſagte der Graf;„kommen Sie, meine Herren, ich begleite Sie. Doch zuvor muß ich mich bei Mutter Cagiorgi nach mei⸗ nen Schützlingen erkundigen. Mutter“— redete er die Wirthin an—„war nicht eine kleine Zitherſpielerin mit einem blinden Greiſe hier? Ich hieß ſie hierher gehen
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