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den Begleiter zunächſt der Thür nieder.„Was wünſchen die Herren, daß ich ſpiele?“ fragte ſie;„ein ernſtes oder heiteres Stück?“
„Gleichviel,“ antwortete der Inſpector Riedel; „haſt Du vielleicht ein Bergmannslied, da Du jedenfalls ein Bergmannskind biſt?“ „Ja,“ ſagte das Mädchen;„ich habe ein ganz neues.“ Sie prälndirte und ſang:
War einſt ein junges Bergmannsblut,
Das war ſo treu, das war ſo gut,
Das hielt mit ſeinem Gott den Bund,
Liebt' alle Welt von Herzensgrund; 3
Drum klang's ſo warm aus ſeinem Mund: Glück auf!
Das klang ſo lieb dem Steigerskind,
Wie Zitherklang ſo hold und lind,
In's tiefſte Herz klang's ihm hinein;—
D Bergmann, wollteſt du mich frei'n,
Wie ſollt'ſt du mir gegrüßet ſein: Glück auf!
Der Bergmann ſah das Steigerskind, Er hat es warm und treu geminnt; Und wann er ſtieg aus tiefem Schacht,
Stand vor der Thür ſie auf der Wacht,
Da hat ihm's Herz im Leib gelacht:
Glück auf!


