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Die Malerin von Dresden : Erzählung / von Elfried von Taura
Entstehung
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aber mit einem ſchönen, faſt antiken Kopfe. Der letzte ward von der Mutter CagiorgiHerr Inſpector, der erſte mit dem ſchlichteren TitelHerr Magiſter ange⸗ redet.

Ein jüngeres Glied der Geſellſchaft, ein Maler mit ſchwarzen wallenden Locken, hielt eine wahre Philippika gegen den Philippus der Geſellſchaft, die mit dem Wun⸗ ſche ſchloß, die Koſaken möchten den Philippus verſchlin⸗ gen mit Haut und Haaren.

Das war dem ruhigernſtenMagiſter doch zu ſtark.Da ſei Gott vor, ſagte er,daß der Koſak uns den Stolz Deutſchlands raube! Denn wie ſehr wir Sach⸗ ſen immer Urſache haben, uns über ihn zu beklagen, der größte Deutſche unſeres Jahrhunderts bleibt Frie Phi⸗ lippus wollt' ich ſagen, doch. Wir wollen wünſchen, daß Sachſen ſeiner Botmäßigkeit entriſſen und ſeinem ange⸗ ſtammten Fürſten zurückgegeben werde, aber nicht, daß dieß durch Fremde geſchehe, am allerwenigſten durch die Ruſſen. Offen geſtanden, iſt es mir gar nicht recht, daß

dieſe gegen Philippus zu Hilfe gerufen worden ſind. Das

iſt ihnen doch nur eine willkommene Gelegenheit in Deutſchland Fuß zu faſſen und ihre Herrſchaft nach We⸗ ſten zu erweitern.

Der junge Demosthenes, dem dieſe Entgegnung

galt, hatte ſich heiß geredet.Daß Ihr ein lauer Patriot,