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Feuer aus der Kuͤche, und blies nun ſtillſchweigend den Rauch vor ſich hin, als wäre niemand mehr in der Stube. Sebaſtian ging, nur halb beruhigt.
Der Dragoner blieb nun einige Tage wieder zu Hauſe; es druͤckte ihn etwas auf der Bruſt: er wußte ſelbſt nicht recht klar, an welchen Wunden er leide; aber er litt, und fuͤhlte ſich ſehr verlaſſen. Endlich führte er mit ſich ſelbſt folgendes Geſpraͤch:„Biſt du nicht ein Dummkopf, dir ſelbſt ſo weh zu thun? Warum gehſt du nicht zur Mamſell Marie? Du machſt es ohnedem nicht mehr lange, und das Bis⸗ chen Leben ſoll man genießen. Wenn du todt biſt, mag ſie der Strumpfwirker heirathen, und in deinem Eigenthum mit ihr ſitzen; aber ſo lange du noch auf der Welt biſt, ſoll er ſich nicht ganz allein freuen duͤrfen.“ Darauf fiel ihm ein kleines goldenes Kreuz ein, welches ſeine verſtorbene Mutter lange Jahre getragen; er ſuchte es hervor, ſteckte es zu ſich, und machte ſich auf den Weg.
Maria empfing ihn nicht ſo freundlich wie ſonſt; ſein Ausbleiben, wovon ſie weit entfernt war die Urſache zu ahnen, hatte ſie beleidigt. Zudem war ſie allein; denn die Schweſtern waren vor die Stadt hinaus in den großen Garten gegangen, nach⸗ zuſehn, wie es heuer um das Winterobſt ſtände. Georg ſetzte ſich Marien gegenuͤber; aber ſie blickte nicht auf von der Stickerei. Der arme Dragoner


