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es ſteht eben nirgend geſchrieben, daß du reich leben und ſterben ſollſt.“—„Ach Gott!“ rief Sebaſtian mit im⸗ mer wachſender Angſt,„du haſt doch ein Herz wie ein Stein!“—„Aber du darfſt mir ja nicht Alles geben; du theilſt nur mit mir: es war der Wille unſers Vaters, und iſt auch billig.“—„Waͤr' ich nur nicht ſo nahe daran, zu heirathen,“ ſagte nun Sebaſtian;„Mamſell Marie hat eine Denkungs⸗ art, ſie wird mich wegen meines Ungluͤcks gewiß nicht verlaſſen, und ſo wird das liebe Geſchöpf auch darben muͤſſen.“— Georg ſchwieg eine Weile; dann fragte er:„Hat es mit der Heirath ſeine Richtig⸗ keit?“—„Du wirſt doch wol gemerkt haben, daß wir Brautleute ſind?“—„Freilich, freilich!“ ſprach Georg kopſſchuttelnd:„das hätt' ich ſchon laͤngſt merken ſollen... hol's der Teufel! weil du ſchon das Madel haſt, ſo behalt auch das Geld.“—„Du Her⸗ zensbruder, du goldner Bruder!“ Sebaſtian wollte ihn umarmen.—„Laß das bleiben,“ ſagte Georg, dem Judaskuß ausweichend. Sebaſtian zog ein Pa⸗ pier aus der Taſche:„Schreib nur deinen Namen hier unter, ſo iſt Alles in Ordnung.“—„Ich un⸗ terſchreibe nicht, was ich nicht geleſen habe; derglei⸗ chen leſen mag ich nicht: doch du behaͤltſt den gan⸗ zen Plunder, auf Dragonerparole!“— Sebaſtian hatte noch mehr als ein Aber; Georg nahm ſeine
Pfeife von der Wand herab, ſtopfte ſie, holte ſich
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