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beth.„Ich habe in meinem Leben kein ſo huͤbſches, ſo liebes Haus geſehn,“ ſagte Maria, ihr nacheilend. „Da iſt doch mein Haus ein ganz andres!“ ſprach Sebaſtian mit Bewußtſeyn.„O ja, ein ganz an⸗ dres, aber bei weitem nicht ſo ſchoͤnes,“ entgegnete Maria.„Madchen, du biſt nicht klug!“ rief Anna verlegen und halb erzuͤrnt;„Herr Sebaſtian hat ja das ſchönſte Haus in der Stadt.“— Nun ja, es iſt neu und groß, und recht ordentlich gebaut, ganz regelmaͤßig, wie man ſagt; aber ich mag aus⸗ und inwendig es anſehn, ich denke mir gar nichts dabei. Doch bei dem kleinen, lieben, mit Moos und Blu⸗ men bewachſenen Hauſe wird mir ſo heimlich zu Muthe, und mir faͤllt ein, was die Leute vor vielen Jahren her mogen gelitten und ſich gefreut, wie ſie gebe⸗ tet und ſich lieb gehabt haben, und ich möchte in mei⸗ nem Leben kein andres Haus, als eben ein ſolches.“ Die Schweſtern wollten Maria uͤber dieſe neue Grille nicht weiter auszanken; ſie war von dem Schrecken noch zu ſichtlich angegriffen. Sebaſtian ſchwieg aus Verdruß; ſo gelangten ſie in die Wohnung der drei Schweſtern. Um den beleidigten Hausherrn zu ver⸗ ſöhnen, baten ihn die zwei älteren, beim Abendeſſen zu bleiben. Er nahm mit etwas ſteifer Art die Einladung an; doch beim Genuß der wohlzubereite⸗ ten Speiſeng m das Herz auf, und er fing an, uber Georg u tolles Weſen, wie er es nannte,


