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ſich auszulaſſen.„Sehen Sie, Nachbarinnen,“ ſprach er,„dieſem Menſchen iſt nicht zu trauen, er thut zwar oft recht menſchenfreundlich und gutmuͤthig, hilft auch dem Naͤchſten und wagt dabei, wie Sie geſehn haben, unvernuͤnftig Leib und Leben; aber wenn er einmal in ſeine Bosheit kommt, verſchont er weder Feind noch Freund.“—„Den Anverwandten ſoll man nicht Schlimmes nachreden,“ fiel Maria raſch ein;„das war recht ſtiefbruͤderlich, Herr Seba⸗ ſtian!“—„Es iſt ja nur vor Ihnen, und im Ver⸗ trauen geſagt,“ ſprach er.„Mariechen, ſey doch nicht ſo ſchnell mit der Zunge!“ erinnerte Eliſabeth; „weißt du nicht mehr, wie man ſich gegen Gaͤſte be⸗ tragen ſoll?“—„Wie Sie meinen Bruder da ſehn,“ ſprach Sebaſtian, ohne ſich ſtören zu laſſen,„ſo hat er einmal, nicht etwa einem feindlichen Soldaten oder einem feindlichen Offizier, nein, einem der Unſrigen, merken Sie auf! einem der Unſrigen, ſagte ich— ein Ohr abgeſchnitten!“—„Gott ſteh' uns bei!“ riefen wie aus einem Munde die drei Schweſtern. „Das hat er gethan, ſo wahr ich lebe und an ihrem Ziſche ſitze,“ ſagte Herr Sebaſtian, ſehr vergnͤgt uͤber die Wirkung ſeiner Nachricht;„er hat das Ohr ſo vom Kopfe gelöſ't, daß es an ſeinem Säbel haͤngen blieb; und wenn er davon erzaͤhlt, iſt es immer mit lachendem Munde.“—„Pfui! Pfui!“ rief Maria,
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