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„nicht wahr, Sebaſtian?“—„ Bewahre!“ rief Se⸗ baſtian erbleichend,„ich mag mein Leben nicht wa⸗ gen füͤr die alte Hexe; haſt du denn nicht gehoͤrt, daß ſie alt und geizig iſt?“—„Vermaledeite Strumpf⸗ wirkerſeele!“ ſagte Georg,„geizig biſt du auch, und alt wirſt du werden, wenn dich der Teufel nicht bald holt!“ Noch ſprechend hatte er ſchon eine Axt er⸗ griffen, und lief dem brennenden Hauſe zu. Er ſprengte mit zwei Streichen die Thuͤr, drang durch Rauch und Flamme zu einer gewölbten Kammer, aus der, aber immer ſchwaͤcher, der Klageruf erſcholl, brauchte hier wieder die Axt, denn die Kammerthuͤr war verriegelt, und trug endlich die ſchon halb er⸗ ſtickte Liſe heraus an die Luft.„Brav! brav!“ rie⸗ fen Alle. Georg hatte ſich Haare, Augenbraunen und Gewand verſengt; er achtete es wenig, und bat nur recht beweglich die Weiber, ſie mochten der alten Liſe beiſpringen. Maria konnte ſich vor Ruͤhrung und Schrecken nicht faſſen, ſie weinte überlaut. Ge⸗ org konnte nicht recht begreifen, warum? und meinte, nun ſollten Alle zuruͤck in die Tenne; der Tanz könne von neuem angehn. Und da ihn Alle darber mit großen Augen anſahen, ſprach er:„Ihr ſeyd Nar⸗ ren! ſoll man ſich denn durch ſo etwas einen guten Tag verderben laſſen? hat doch dabei kein Kind ſeine Mutter, keine Mutter ihr Kind verloren: und zu dem Plunder kommen die Leute ſchon wieder!“ Ei⸗


