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dem Sebaſtian ein? mich zu beſchenken! das ſchickt ſich ja gar nicht.“—„Ja doch,“ ſprach Anna, „von ihm darfſt du ſchon etwas annehmen.“—„Von ihm Alles, mein Kind,“ ſagte Eliſabeth.—„Und warum denn gerade von ihm?“—„Weil.. weil er dich heirathen will.“ Nun war es heraus, und die drei Schweſtern ſchwiegen lange.„Der Sebaſtian hat da wieder einen recht dummen Einfall gehabt,“ ſagte nun Maria;„ ihr ſeyd unverheirathet geblieben warum ſollt' ich heirathen?“—„Sieh, liebes Kind,“ ſprach Anna, ihre Wange ſtreichelnd,„du biſt wirk⸗ lich zu huͤbſch, es iſt ſchade um die liebe, liebe Blume, wenn ſie ſo— einſam hinwelkt.“—„Ach! wie du ſprichſt,“ rief Maria,„bin ich denn einſam? fuͤhl' ich nicht deine Hand auf meiner Wange, und deine Liebe in meinem Herzen?“—„Aber, Maͤdchen, du machſt uns gluͤcklich, wenn du heiratheſt.“—„Warum mißgonnt ihr mir den jungfräͤulichen Kranz auf mei⸗ nem Sarge, von dem ihr ſchon immer mit Freude und Ruͤhrung ſprecht?“ fragte nun ſehr ernſt Ma⸗ ria.—„Weil ein anderer Kranz fuͤr dich bluht, der ſchon im Leben kront. Gott hat nicht alle Menſchen„ beſtimmt, ein en Weg zu gehn.“—„Wohl aber ſollten die einen Weg gehn, die ſich ſo recht innig lieb z wie w ir drei.“—„Aber ſieh, du närriſches
her ſrach Etiſtbeth„„du haſt die kleinen aw ſo lieb!“—„Ein kleines Kind, o ja! das


