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die Augen trat, und ſie es verbergen wollte: oft nach dem luſtigen Schwank, bei dem ſie ſich vor Lachen
geſchuͤttelt hatte, auf einmal ſtill, in ſich gekehrt und
wehmuͤthig mehrere Minuten lang vor ſich hinſehend.
Die Schweſtern aber horten ihr diesmal nur zer⸗
ſtreut zu, muͤhſam ihre Ungeduld bezaͤhmend, und den
Augenblick der doppelten ueberraſchung erwartend.
Endlich ſprach Eliſabeth, auſſtehend, um das offene
Fenſter zuzumachen:„Es ziehen ſich die Wolken
zu einem Gewitter zuſammen; ſieh doch, Mariechen,
3 ob das Fenſter deiner Kammer zu iſt, und vergiß nicht,
den Canarienvogel herein zu nehmen.“ Maria war mit
zwei Sätzen auf ihrer Kammer, und kam im Fluge
zuruͤck.„O ihr guten, lieben, gar guten Schwe⸗
ſtern!“ rief ſie, und fiel eine nach der andern um
den Hals,„ſoll denn kein Tag voruͤber gehn, ohne
daß ihr mich beſchenkt? Wie oft hab' ich's ſchon
geſagt! Gott hat mir eine Mutter genommen, und
zwei gegeben.“—„Ja! das iſt wahr,“ ſagte Eliſa⸗
beth,„du haſt an jeder von uns eine Mutter, liebes
Kind; aber die Geſchenke ſind diesmal nicht von den
Muͤttern.“—„Von wem denn?“—„Von Herrn
Sebaſtian.“—„Von dem?.. ſeht, weil ihr es nicht
ſeyd, ſo wollt' ich, daß die Taube zum Fenſter herein geflogen, und der Roſenſtock ſo aus meinem Tiſche herausgewachſen waͤre. Ich kann niemanden als euch von Herzen dankbar ſeyn. und was fůllt


