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liche Geſtalt, die man ſeit der Aeltern Tod darin er⸗ blickte: und in Mariens Hetzen regte ſich gar nichts fuͤr ihn; auch nichts wider ihn, weil ſie von der Abſicht ihrer wohlmeinenden Schweſtern nichts metk⸗ te.„Die liebe Unſchuld!“ ſagten ſie oft zu einan⸗ der, wenn Maria ſingend die Treppe ſwieder her⸗ auf kam, nachdem ſiehm hinabgeleuchtet hatte, und ihm vergnuͤgter ihre gute Nacht! zugerufen, da er ging, als ihren guten Abend! da er kam. Nun hatte er ſchon bei den aͤlteren Schweſtern um Maria an⸗ gehalten: geſagt mußte es werden; aber um die Art und Weiſe waren Beide verlegen. Sebaſtiat, dem ſie es nach einigen Tagen des Zauderns neuhehig klagten, ſprach:„Laßt mich nur machen! Ich ſchicke ihr Morgen eine weiße Taube und einen Roſen⸗ ſtock; weil ich weiß, daß ihr ſo etwas am meiſten Freude macht; nicht etwa, weil es wohlfeile Geſchenke ſind“—„Ei bewahre!“ riefen beide Schweſtern zugleich aus.—„Gut denn, die Taube und den Ro⸗ ſenſtock ſchick' ich: uld ihr ſaget ihr, was es bedeu⸗ tet.“ Die Geſchenke kamen, und Anna trug ſie heimlich auf Mariens Kammer. Maria hatte ſich längere Zeit im Gaͤrtchen aufgehalten, ſie ſetzte ſich nun mit ihrem Strickzeug zu den Schweſtern, und erzaͤhlte ihnen Allerlei mit der eigenen kindiſchen Art, die ſie an ihr liebten: oft mit einem Scherz eine traurige Geſchichte endigend, weil ihr das Waſſer in


