Thieres in einer volkreichen Stadt auf die friedlichen
Einundzwanzigſtes Kapitel. Eine ſehr geſcheidte Frau und ein ſehr mes Gatte.
Vielleicht war Vuſchſeld in dem ganzen Laufe ſeines größtentheils in der Einſamkeit hingebrachten Lebens nicht ſo redſelig geweſen, als bei der obigen Veranlaſ⸗ ſung. Man konnte ihn einen Einſiedler von ſo ſeltner Art nennen, der die Einſamkeit nicht um frommer Ab⸗ gezogenheit oder ununterbrochener Ruhe willen liebte, ſondern um ſeiner thötigen, unbeſchränkten Liebe zur Freiheit ohne Störung und Beeinträchtigung leben zu können. Es hatte Tage, ja, ganze Jahre ſeines Lebens gegeben, in denen er mit keinem lebenden Menſchen ſprach; auf dieſe Weiſe hatte er ſich die Gewohnheit der Schweigſamkeit angeeignet, die nur mit Mühe überwun⸗ den werden konnte, er mußte denn bei Leuten ſein, die er gern hatte, oder die Glückſeligkeit ſeiner eigenthüm⸗ lichen Lebensweiſe mußte den Stoff des Geſprächs abge⸗ ben. Meiſtens lebte er mit ſeinem Hund und ſeiner Büchſe, und das Zuſammentreffen mit einem Nitgeſchöpfe in den Wäldern, welche er durchſtreifte, hatte dieſelbe Wirkung auf ihn, wie die Erſcheinung eines wilden
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