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Haupt empor,—„in der That, es erinnert mich an das, was ich um Alles, was die Welt Koſtbares hat, dich, Vir⸗ ginia, ausgenommen, vergeſſen möchte. Aber du ſollſt Alles wiſſen, du ſollſt erfahren, welche Gefahr dir einſt durch mich drohte; aber ſie ſoll dir, ich habe das volle Vertrauen auf den Himmel, nie wieder drohen. Doch, du ſollſt Alles erfahren— ich will kein Geheimniß vor dir haben, Virginia. Ehe du dich mir für alle Zeit ver⸗ bindeſt, iſt es meine heilige Pflicht, dir zu entdecken, was ich beabſichtigte, ſo wie, was ich gethan habe. Meine Ehre fordert dies Geſtändniß.“
Rainsford ſetzte ihr jetzt auseinander, welche Rich⸗ tung ſeinem Geiſte, welcher von dem Vorgefühle, das ſei⸗ nen Lebensbecher bereits in ſo hohem Grade vergiftet hatte, faſt ganz bewältigt war, durch den feurigen Schwär⸗ mer gegeben worden, der im vorigen Jahre in dem Dorfe gepredigt hatte. Er ſchilderte den Kampf ſeiner Gefühle — das endliche Erfaſſen ſeines Entſchluſſes— die Zeit und Art, wann und wie er der Ausführung ſeiner Abſicht ſo nahe geweſen— und das endliche Aufgeben derſelben, nach einem Kampfe, welcher das Fieber erzeugte, das, Dank dem Segen ihrer treuen, liebevollen Sorgfalt, mit ſeiner Wiedergeburt zum Glücke endigte. Wir haben be⸗ reits bemerkt, daß Rainsford alle Erinnerung an die Zeit verloren hatte, welche zwiſchen dem Ausbruche ſeiner Krankheit und ſeiner Wiedergeneſung lag.
„Nun weißt du Alles, Virginia,“ fuhr er fort,„und


