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ihre Gefährtin in dem Hauſe, wie auf ihren Spazier⸗ gängen an den ufern des Fluſſes. Als ſie zum erſten Male die Stelle wieder beſuchten, wo der böſe Geiſt der Schwärmerei ihn ſo heftig heimgeſucht hatte, bebte Rains⸗ ford bei der Erinnerung an jene Stunde. Er gedachte, wie eines ſchauderhaften Traums, ſeiner Gefühle und ſei⸗ ner Abſichten in jener Zeit, und erinnerte ſich inniger, tiefer und rührender, denn je, wie viel er dem gütigen, lieblichen Weſen zu danken habe, welches er einſt der Vernichtung weihen wollte. Sein Herz ſtrömte von Dank⸗ barkeit und Liebe über; ſeine Seele war in ſeinen Augen, wenn er ſie anſchaute, und die rührende Schönheit ihres Antlitzes, die Vollendung ihrer Geſtalt, die ganze Harmo⸗ nie weiblicher Anmuth, die er vor ſich ſah, beſchäftigte und feſſelte ſeinen Geiſt weniger, als das Bild der treuen, edeln Jungfrau, welche unter ſo vielen entmuthigenden umſtänden eingewilligt, ihr Glück ſeiner Sorgfalt anzu⸗ vertrauen, welche ſo weſentlich dazu beigetragen hatte, daß er fähig war, ein ſo edles Pfand zu bewahren. Die Fülle ſeines Herzens überwältigte ihn, und ſein Haupt ſank auf ſeine Bruſt.
Virginia bebte in Angſt, der Anblick alter Scenen hätte jene Gefühle und Ahnungen wieder hervorgerufen, welche ſie auf ewig aus ſeinem Geiſte verbannt lhoffte. Sie fragte ihn bange um die urſache ſeiner Erregung und deutete auf das hin, was ſie fürchtete.
„Es erinnert mich,“ ſagte er traurig und hob ſein


