Teil eines Werkes 
2. Band, Wohlauf, nach Westen! : 2. Theil (1837)
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„O, Alles wird ſo dicht rings herum, daß man ſich nicht mehr bewegen und ſeine Seele ſein eigen nennen kann. Da iſt der Böhnhaſe, der ſich grade unter meiner

Naſe, nur fünf Meilen von meiner Hütte, niedergelaſſen

hat. Gut, ich habe ihn auf der That ertappt, wie er auf meiner Seite des Fluſſes einen Hirſch ſchoß— ich will mich ſchelten laſſen, wenn's nicht wahr iſt, Oberſt. Nun, was ſoll da ein Menſch anfangen? Ich habe ihn heraus⸗ gefodert, die Büchſe mit mir auf hundert Schritte zu probiren. Aber er iſt feig wie Knoblauch. Er ſagt, er habe das Land von Oheim Sam*) gekauft und habe ſo

gut das Recht, hier Hirſche zu ſchießen, wie der Präſident

ſelbſt. Das war mehr, als eine todte Beutelratte aus⸗ halten könnte. Ich will mich erſchießen laſſen, wenn ich ihn nicht ſalbte, daß er drei Tage an ſeinen nächſten Nachbar dachte. Gut, bei Georg!— Ihr werdet es kaum glauben, Oberſt!— er verklagte mich. Denkt Euch nur die Unverſchämtheit des Kerls, einen Gentleman zu ver⸗ klagen. Ich habe ihm für die Salbung fünfzig Dollars bezahlt; wenn ich ihn aber, ſobald wir wieder zuſammen kommen, nicht für hundert Dollars ſalbe, bin ich eine Memme, ſag' ich.“

Der Oberſt bezeigte ihm ſein Beileid, rieth ihm aber zugleich, ſich den Geſetzen zu fügen.

*) Von der Regierung.