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„Geſetze! Für mich keine von Euern Geſetzen, Oberſt. Ich kann nicht leben, wo es Geſetze und Geſetzesleute gibt, und ein Kerl nicht weiß, ob etwas recht oder unrecht iſt, ohne in ein Geſetzbuch zu gucken. Es ſcheint, ſie wiſſen von dem Gewiſſen nicht mehr, als ich von dem Geſetze. Nun, was mich angeht, ſo werde ich eben thun, was ich für recht halte, und das heiße ich, nach meinem Gewiſſen gehen. Aber Oberſt“ fuhr er mit einem wun⸗ derlichen Kichern fort—„ich bin in eine ſchlimmere Pfütze gekommen als der Handel mit dem Squatter iſt.“
„Nicht möglich! Das thut mir leid. Was iſt's?“
„Nun, Ihr müßt wiſſen— nicht lange, nach dem Ihr weg wart, kömmt ein Mann hier entlang geritten, der, wie ich denke, ſeine Macaſſins noch nicht lange weg⸗ geworfen hatte, und ein anderer Geſell iſt hinter ihm mit einem bordirten Hut und grade ausſehend, wie ein Miliz⸗ Mann. Gut, ich rief ihn hier herein, denn Ihr wißt, ich thue gern, wie Ihr in Euerm eigenen Hauſe zu thun pflegt, und er kam wie ein ehrlicher Kerl heran. Aber der Kapitän, denn dafür nahm ich ihn, machte ein ſaures Geſicht und blieb mit den Pferden draußen. So ging ich hinaus und faßte ihn wie eine Katze und ſagte:„Kapitän, man ſollte glauben, Ihr hättet das Innere des Hauſes eines Gentleman nie vorher geſehen.“ Aber er hielt ſich zurück wie alle Wetter und wollte nichts nehmen. So ſagte ich:„Fremder, ich bin ein friedliebender Mann, ſo oder ſo; aber Ihr wißt vielleicht nicht, daß es eine Belei⸗


