Teil eines Werkes 
2. Band, Wohlauf, nach Westen! : 2. Theil (1837)
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Meiſter Zeno nieder und begann ſeine Zeitung in einem großen hohlen Sycamore⸗Baume zu drucken und von der Hoffnung zu leben, wie viele große unternehmende Geiſter vor ihm gethan haben. Die arme Frau Judith ſah ſich hinſichtlich der Größe und Pracht der neuen Stadt bitter getäuſcht. Nie konnte ſie mehr als eines einzigen Geheim⸗ niſſes habhaft werden, und vierzig Meilen in der Runde gab es nach dem harten Rathſchluſſe des Schickſals auch nicht Eine Flatſchſchweſter, der ſie es hätte mittheilen können. In einem Anfalle von Verzweiflung begab ſie ſich daher eines ſchönen Tages an eine gewiſſe Stelle an dem Ufer des großen trockenen Fluſſes und flüſterte es in die Luft, und ſiehe da, zur gehörigen Zeit ging hier eine Gruppe von kleinen Pappeln auf, welche nichts tha⸗ ten, als immer flüſtern und die Blätter bewegen, wenn ſich auch nur ein Zephyr regte. Endlich ſtarb dieſe wür⸗ dige Frau in Folge einer Ueberſchwemmung des großen trockenen Fluſſes an einem Wechſelfieber, und ihr letztes Wort war:„Ich werde jetzt hinter das große Geheimniß kommen.“ Die Entfernung dieſer zwei Ruheſtörer aus Danger⸗ fieldville war ein großes Glück für Rainsford und Virginia, da ſie ſie allen Qualen überhob, welche man von zwei peſtilenzialiſchen müſſigen Leuten erwarten kann, welche ſich in alle Lebensverhältniſſe Anderer miſchen und die erſte Gelegenheit benützen, der Welt ihre Entdeckungen mitzutheilen. Groß war die Freude unſeres Mr. Littlejohn 15*