Teil eines Werkes 
2. Band, Wohlauf, nach Westen! : 2. Theil (1837)
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tiſchen Philoſophie und praktiſcher Religion, wie alle ver⸗ nünftige Weſen ſie zu begreifen im Stande ſind. Der unterſchied zwiſchen dieſem verſtändigen alten Manne und dem feuerköpfigen Prediger der Schrecken der bodenloſen Hölle beſtand darin, daß der Eine den empfindlichen, ner⸗ venſchwachen jungen Mann zum Wahnſinn fortſtachelte, der Andere ihn beſänftigend zu einem feſten Vertrauen auf die Barmherzigkeit des höchſten Weſens ſtimmte. Der gute Geiſtliche ſah mit beſcheidener Freude die Wirkung, welche der Weg, den er eingeſchlagen, auf den Geiſt ſeines Kranken hatte, und entdeckte— denn es war etwas in dem Charakter und dem Benehmen Rainsford's, das faſt Jeden, der ſich ihm näherte, anzog und feſſelte— zu ſeinem Entzücken, daß er von allem dem, was von der erſten Zeit ſeiner Geiſtesverwirrung bis zu dem Augen⸗ blick ſeiner Wiederherſtellung vorgefallen war, keine deut⸗ liche Erinnerung hatte. Er hatte ein unbeſtimmtes Ge⸗ fühl, daß er das Bewußtſeyn eines Theils ſeines Lebens verlor; Pater Jacques leitete ihn aber unmerklich zu dem Glauben, dies ſey nichts anderes als die Wirkung ſeiner Phantaſie, und dieß ſelbſt die Folge ſeines Fiebers. So blieb er glücklicherweiſe mit den Begebniſſen der letzten Monate unbekannt und die Erinnerung an das Schickſal ſeiner Familie und zumal die Laſt des furchtbaren Vor⸗ gefühls ſeines eignen Looſes wichen in hohem Grade den Vorſtellungen und Zureden des guten, weiſen Greiſes, welcher ſich hülfreich die Hoffnung und faſt der Glaube