Teil eines Werkes 
2. Band, Wohlauf, nach Westen! : 2. Theil (1837)
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konnte, mich eine Zeitlang von dem bedrängenden böſen Geiſte zu erlöſen im Stande wäre. Noch ferne von hier und ungewiß, wohin ich meine Schritte wenden ſollte, hörte ich von dieſem Dorfe und dem Charakter Eures Vaters. Ich kam hierher; ich fand freundliche Aufnahme, Freunde, Alles, ja mehr als ich in dieſer Welt zu finden gehofft hatte, und eine kurze Zeit hoffte ich, wenigſtens ſo glücklich zu werden, als andere meiner Mitgeſchöpfe. Aber ich fühle, es war alles eitel; ich habe eine Ahnung, welche mich noch nie getäuſcht hat, die ſo zuverläſſig iſt, wie das Verhängniß ſelbſt, und die mir gewiß ſagt, meine Tage ſeien gezählt. Ha, ha, ha! iſt dies nicht eine roman⸗ tiſche Geſchichte für einer jungen Dame Ohr? die rüh⸗ rende Bitte eines glücklichen Liebhabers um die Liebe ſeiner Schonen? bin ich nicht unwiderſtehlich, Virginia? ha, ha, ha!“

„Lacht nicht, lacht nicht, um Gotteswillen!“ rief das junge Mädchen⸗

„Wie? Wollt Ihr mich lieber brüllen und mit den Zähnen knirſchen und meine Ketten ſchütteln und Unſinn ſchwatzen hören? Freilich, das paßte mehr zu der Rolle.“

Virginia's beſänftigende Worte gaben ihm allmählig einen Theil ſeiner Faſſung wieder.

Die Ahnung des unglücks iſt bei all dem beſſer, als das Bewußtſein der Schuld. Ich bin dankbar, daß es nicht ſchlimmer iſt.“

„Wie konntet Ihr einen Augenblick das alberne