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nem nächſten Geburtstage—— dann, dann nehmt Euch vor mir in Acht, Virginia; ich werde gefahrlich ſein, vor⸗ züglich denen, die ich liebe— wie ich dich liebe, theures Madchen meines Herzens. In dieſem Augenblicke wage ich es, dir das zu ſagen, denn mir iſt zu Muthe, wie dem Menſchen, der einmal das tiefſte Geheimniß ſeiner Seele erſchloſſen hat, und nun unbekümmert iſt wegen alles Uebrigen, das er noch zu ſagen hat. Ja, ich— ich— der unglückliche Erbe von Flüchen, welche nie vergeblich ausgeſprochen wurden— ich, der dir nichts bringen kann, als einen Segen voller Schrecken und Schauer— ich⸗ der unter den wilden Thieren des Waldes heulen ſollte, oder in den noch wildern Gemächern und Kerkern meines Gleichen— ich wage es, dir das zu ſagen, Virginia. „Als mein letzter Bruder ſich getödt— ſtarb, konnte ich nicht länger an einem Orte bleiben, wo alle Welt mich als ein von dem Schickſal auserſehenes Opfer— als eine Art geheimnißvollen Gegenſtandes des Zornes Gottes vetrachtete. Ich verkaufte meine Beſitzungen und wandte meinen Fuß einem Orte zu, wo man von mir und mei⸗ ner Geſchichte noch nicht gehört haben konnte, und wo meine Nitmenſchen auf mich als ihren Mitmenſchen ſchau⸗ ten. Zuweilen belebte auch eine ſchwache Hoffnung meinen Muth, als ob möglicherweiſe der Wechſel der Umgebungen, der Wechſel der Luft, der Wechſel der Lebensweiſe und zumal die Abweſenheit alles deſſen, was meinem Geiſte die unglückliche Richtung meiner ganzen Familie geben


