Teil eines Werkes 
2. Band, Wohlauf, nach Westen! : 2. Theil (1837)
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Großvaters, deſſen Geſchichte uns thörigte oder boshafte Leute mit allen Einzelnheiten erzahlt hatten; oft ſprachen wir von den Unglücklichen, aber wir hegten keine Beſorg⸗ niſſe um uns ſelbſt, obgleich einige unſerer Freunde die Bemerkung gemacht hatten, wir ſeien Alle mehr oder weniger zu Schwermuth und Aberglauben geneigt, wie ſie es nannten; aber ich weiß es jetzt beſſer und habe einen andern Namen dafür es iſt Vorgefühl. Wir lebten beiſammen und liebten einander, bis mein älteſter Bruder anfing, zu zu doch Ihr erlaßt mir die Einzelnheiten, Virginia; es iſt Zeit, daß ich zum Schluß komme, ſonſt werde ich wahnſinnig, bevor meine Zeit da iſt. Es iſt genug, es muß genug ſein, wenn ich Euch ſage, daß meine geliebten Brüder, einer nach dem andern, genau in demſelben Alter, unter denſelben Umſtänden, und unter demſelben Einfluſſe eines düſtern Vorgefühls des Verhängniſſes, welches, wie jedes folgende Opfer beſtimmter ſah, früher oder ſpäter ſein eigenes werden mußte, den Fußſtapfen meines Vaters und Groß⸗ vaters folgten, und ſtarben, und hinterließen kein Wahr⸗ zeichen, daß ſie einſt zu dem Geſchlechte unglücklicher Erben eines Fluches gehört hatten, der den Namen eines glorreichen Vorrechts führt. Ich allein, ich allein bin noch übrig; es gibt Niemand mehr, keinen Großvater, keinen Vater, keine Brüder, die wahnſinnig werden kön⸗ nen, als ich; der Kelch des Zornes kann ſich nur auf mein Haupt ergießen. Die Stunde nähert ſich; an mei⸗