Teil eines Werkes 
2. Band, Wohlauf, nach Westen! : 2. Theil (1837)
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gegen das Leben, welchem er ſelbſt das Daſein gegeben. Er wurde in ein Gemach eingeſperrt und zerſchmetterte

Der junge Mann hielt hier inne, keichte, wiſchte ſich

die Stirne, über welche dicke Schweißtropfen niederfloſſen, und zeigte ſo die Größe ſeiner Seelenqual. Virginia konnte nicht ſprechen; Staunen, Zweifel, ſelbſt Aberglau⸗ ben, den ſie früher nie gekannt, bewältigten ihre Phan⸗ taſie, und ſie ſchauderte bei dem Vorgefühl unbekannter, unausſprechlicher Schrecken. Nach einigen Augenblicken fuhr er fort:

Mein Vater wuchs auf und ward ein verſtändiger, relhtſchßener⸗ tugendhafter Mann; er heirathete; wurde Vater von ach! wohl ihm, daß er nicht am Leben blieb, um zwei und warum ſoll ich nicht ſagen drei Söhne aufwachſen zu ſehen, welche der Fluch ſeines Daſeins wurden. Mein Vater warum ſoll ich bei ſolchen herzzerreißenden Scenen und Erinnerungen ver⸗ weilen? Seine Geſchichte endigt ſo unglücklich, wie die meines Großvaters ſie ſei der Vergeſſenheit anheim gegeben.

Jetzt, Virginia, jetzt kömmt der Wirbelwind und das Erdbeben; jetzt beginnt der Fluch ſi ſich immer mehr und mehr zu nähern, bis die Fauſt des Schickſals mich erfaßt.

Meine zwei älteren Brüder uid ich dachten oft vebend und zitternd an das Loos unſeres Vaters und

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