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ich kann dies nicht vergeſſen! Und möge der ewige Schö⸗ pfer, an welchem Ihr ſo ſchwer geſündigt habt, die Erhal⸗ tung meines Lebens als eine Sühne für das annehmen, deſſen Ihr Andere beraubt habt.“
Rainsford blickte ſie erſtaunt an.
„Andere beraubt? Was ſoll das— was wollt Ihr damit ſagen, Virginia?“
„Euer Gewiſſen wird Euch ſagen, was ich nicht aus⸗ ſprechen kann.“
„Mein Gewiſſen? Vei meiner Seele, ich verſteh' Euch nicht!“
und dennoch bebte Rainsford fortwährend vor innerer Unruhe.
„Soll ich ſprechen? Soll ich Euch an Euer eigenes Bekenntniß erinnern?“ fragte ſie ungeduldig.
„Nein, Virginia, es bedarf deſſen nicht— die Erin⸗ nerung verläßt mich keinen Augenblick, weder wachend, noch ſchlafend. Sie verfolgt mich in meinen Träumen und macht meine Nächte zehntauſendmal unglücklicher als meine Tage! Aber dennoch verſtehe ich nicht, was Ihr eben ſagtet.“
„Heuchler!— ich muß alſo, ich muß! Antwortet mir!“
Sie wandte ſich ganz zu ihm um.
„Antwortet mir, Mr. Rainsford! Habt Ihr nicht ſelbſt bekannt, daß Ihr ein Mörder—2*
Und ſie ſchauderte vor Abſcheu, als ſie das ſchreck⸗ liche Wort ausſprach.


