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eben dasjenige erkannte, welches in dem Augenblicke die ganze Beſchäftigung ihres Geiſtes ausgemacht hatte. Sie bebte und war beleidigt.
„Mr. Rainsford,“ ſagte ſie,„nach dem, was vorge⸗ fallen iſt, glaubte ich nicht— wünſchte ich nicht, Euch je wieder zu ſehen.“
Und ſie ging eiligen Schrittes dem Dorfe zu.
„Virginia— Miß Dangerfield, vergebt mir den Wunſch, Euch noch einmal zu ſehen. Ich verlaſſe morgen dieſe Gegend. Ich werde nie zurückkehren und ich— ich weiß nicht, ob die Erfüllung meines Wunſches mich glück⸗ licher oder unglücklicher macht— aber ich wünſchte, Euch Lebewohl zu ſagen und in Frieden von einem Weſen zu ſcheiden, mit welchem ich bis zu der neueſten Zeit in Frieden gelebt habe.“
„Gut, Sir, in Frieden laßt uns ſcheiden, obgleich mir erlaubt ſein wird, zu ſagen, daß Euer Eindringen in unſer friedliches Dorf, die Annahme der Gaſtfreundſchaft meines Vaters, und— und— doch von mir ſelbſt will ich ſchwei⸗
gen.— Ich frage, ob all das nicht unter den Umſtänden,
unter welchen Ihr hierher kamt, Euch ſelbſt ſchmachvoll, ehrlos erſcheinen muß?“
„Ja— ja— das war es— ich bekenne, ich weiß, es war das. Ein Elender, wie ich bin, hatte ich kein Recht, die Zuneigung irgend eines menſchlichen Weſens für mich gewinnen, ſein Herz an das memige feſſeln zu wollen, da ich in der furchtbaren Erwartung,— nein, in


