Teil eines Werkes 
4r-6r Band (1851)
Entstehung
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men, die kein Menſch kennt. Das Schiff iſt unterge⸗ gangen, ſo viel iſt gewiß, aber nicht gewiß iſt es, daß alle an Bord Befindlichen mit untergegangen ſind. Er war ein guter Schwimmer und iſt vielleicht an das Ufer gelangt und von den Wilden an der Kuͤſte gefan⸗ gen worden. In dieſem Falle waͤre es nicht zu ver⸗ wundern, daß Ihr nie von ihm gehoͤrt habt. Wer weiß, ob er nicht noch lebt und einmal zuruͤckkehrt.

Dieſe Vermuthung ſchien den alten Cavalier neu zu beleben und er rief eifrig:

Wahr, Gregor, ſehr wahr! Weshalb habe ich nicht eher daran gedacht; ich will ihn aufſuchen laſſen, ich will ein Schiff miethen und ſelbſt gehen, ich will das Land in der Naͤhe und Ferne durchforſchen. Ich ich und er ſank erſchoͤpft und keuchend in ſeinen Stuhl zuruͤck.

In dieſem Augenblicke ſah Gregor ein von zwei Negern gerudertes Boot, worin ſich noch eine dritte Per⸗ ſon befand, uͤber den Fluß kommen, das Boot naͤherte ſich dem Ufer, gerade dem Hauſe gegenuͤber, und als es das Land beruͤhrte, ſprang der im Hintertheil befindliche Mann hinaus und eilte ſchnell dem Gebaͤude zu. Es war noch immer hell und Gregor erkannte augenblicklich den Herankommenden. Er begann faſt unverſtaͤndlich zu murmeln:

Herr Herr er kommt er er iſt da Maſter Langley iſt«

Wer, ſagteſt Du?« fragte der Cavalier ſchwach.