nie in beſſerer Geſundheit oder gluͤcklicherer Stimmung gefuͤhlt als in dieſem Augenblicke.“
In dem Tone, Weſen oder Blicke, womit dieſe Worte begleitet wurden, lag wahrſcheinlich der Grund, daß ſich Miriams Wange mit einer leichten Roͤthe faͤrbte.
Denkſt Du nicht, daß von den Wilden Gefahr zu befuͤrchten ſei?“ ſagte ſie haſtig.—
„Nein, ſie werden nicht zuruͤckkehren, ſie haben ihr blutiges Geſchaͤft ſo ziemlich vollſtaͤndig verrichtet. Ueberdies werden ſie bald genug mit ihrer eignen Ver⸗ theidigung zu thun haben. Wir ruͤſten einen Zug, um fuͤr ihre Grauſamkeiten Rache zu nehmen und wo moͤglich deren Wiederholung fuͤr immer zu ver⸗ huͤten.“
„Und gehſt Du mit?“
„Gewiß!— Ein Jeder, der eine Waffe tragen oder einen Fuß vor den andern ſetzen kann, wird gehen und ſein Beſtes thun, um das Blut ſeiner Verwand⸗ ten und Freunde zu raͤchen.“
„Indem er ſein eignes vergießt.— Aber Du biſt noch nicht im Stande ein ſolches Unternehmen mitzumachen. Du biſt kaum von Deiner Wunde ge⸗ neſen und ſollteſt zu Hauſe bleiben, um uns arme. Frauen zu beſchuͤtzen.“
„Ich bin ſtark genug, um eine Flinte abzuſchießen und kann Euch am Beſten dadurch beſchuͤtzen, daß ich Eure Feinde vernichte.“
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