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„ Ja,“ antwortete ſie mit tiefem Gefuͤhl, vindem Du ſie mit ihren furchtbaren Beſorgniſſen allein laͤſ⸗ ſeſt, um von jedem fallenden Blatte, von dem Rau⸗ ſchen des Windes erſchreckt zu werden, ewig in Angſt uͤber Dein Schickſal zu ſchweben— geh nicht, ich bitte Dich, geh nicht. Verlaß uns nicht— ich— ich— ſpreche fuͤr Deine Mutter.“
„ Wollt Ihr, daß ich zu Hauſe bleiben und mich als Feigling verachten laſſen ſoll?“ rief Langley, von ihrer ſanften Eindringlichkeit tief geruͤhrt.„Wollt Ihr mich Feigling nennen laſſen? Sprecht, Miriam.“
„Nein!“ antwortete ſie feſt;„mein Vater iſt ein chriſtlicher Soldat, und hat mir oft geſagt, daß der Muth die groͤßte Schutzwehr von des Mannes Tugenden iſt, da er ſich ohne denſelben aus ihnen allen ſchrecken laſſen und von Furcht getrieben die ſchwaͤrzeſten Ver⸗ brechen begehen kann. Ich wollte nicht, daß Du Dich auf Erden vor Etwas fuͤrchteteſt, außer vor dem Un⸗ rechtthun, aber ich wollte, daß Du bei uns bleiben koͤnnteſt, ohne Dich einem Namen auszuſetzen, den alle Frauen haſſen und alle Maͤnner verachten. Wann gehſt Du?“
„Uebermorgen.“ 8
„Wirklich— ſo bald; und wann kehrſt Du zuruͤck?«
„Wenn es dem Himmel gefaͤllt, vielleicht nie.“
„Vielleicht mag es ſo kommen,“ ſagte Miriam leiſe.„Laß uns nach Hauſe zuruͤckgehen, wir haben


