Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
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Man glaubt ja man weiß gewiß, daß ſeine erſte Bemerkung ſich auf das Wetter bezog. Welch ein koͤſtlicher Abend! ſagte Langley.

Koͤſtlich!« ſtimmte Miriam bei, und ſie wie⸗ derholten dieſelbe Idee, wo nicht dieſelben Worte, bis ſie kaum mehr wußten, was ſie ſagten. Ob dieſe Bewußtloſigkeit ſich auch auf das erſtreckte, was ſie thaten, iſt zweifelhaft, aber das laͤßt ſich nicht bezwei⸗ feln, daß, ſtatt daß nach allen anerkannten Geſetzbuͤchern der Hoͤflichkeit der Herr mit der Dame umkehrte, die Dame ſich mit ihm zuruͤckwendete, ohne ihre Herablaſ⸗ ſung zu bemerken, und daß ſie nicht dem Hauſe zugingen, ſondern immer noch unter Bemerkungen uͤber die Schoͤnheit des Abends die andre Richtung einſchlugen.

Ploͤtzlich veraͤnderte Miriam jedoch den Geſpraͤchs⸗ gegenſtand, heftete ihre Augen auf ſein Geſicht und ſagte mit einer Stimme, die tiefes Intereſſe an dem Gegenſtande verrieth:

Du biſt ſehr blaß und mußt vom Gehen er⸗ muͤdet ſein; laß uns zuruͤckkehren.

Muͤde! Was bringt Euch auf den Gedan⸗ ken, etwa, daß Ihr meiner muͤde ſeid? ſagte Langley ſcherzhaft.

»Nun nun weil,Du ſo ausſiehſt. Du

biſt ſo blaß und abgezehrt, daß ich uͤberzeugt bin, da

Du auch ſchwach und muͤde ſein wirſt. »Da irrt Ihr Euch wirklich. Ich habe mich