Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
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Langley war noch nicht weit gekommen, als er etwas, das ihm wie ein Frauenzimmer erſchien, lang⸗ ſam wie in tiefer Betrachtung vor ſich herſchreiten ſah. Er hatte eine Ahnung, wer es ſei und veraͤn⸗ derte, dem Gebote ſeines Vaters gehorſam, ſeinen Lauf um mehrere Compaßpunkte, durch welches Manoͤver er ein dichtes Dickicht zwiſchen ſich und den Feind brachte. Miriam hatte ihn ebenfalls auf ſich zukom⸗ men ſehen und war, von einem aͤhnlichen Pflichttriebe bewegt, anfaͤnglich ein wenig abgeſchweift, bis ſie unter den Schutz deſſelben Dickichts kam, worauf ſie ſich umwendete und ihre Schritte auf der entgegengeſetz⸗ ten Seite dem Hauſe zulenkte. Wir verzweifeln daran, ohne Karte eine klare Idee von ihrer Stellung zu geben, ſo viel aber iſt gewiß, daß dieſe beiderſeitigen Bemuͤhungen, ſich zu vermeiden, ſie ploͤtzlich beim Bie⸗ gen um eine Ecke von Angeſicht zu Angeſicht gegen⸗ uͤber brachten. Seinem Schickſale kann Niemand entgehen und es iſt nutzlos, noch beſondere Gruͤnde dafür anzugeben

Das von Natur bleiche Geſicht Miriams wie das durch ſein Unwohlſein ebenfalls bleiche Langley's wur⸗ den ploͤtzlich bei dieſer ungeſuchten und ungeſchickten Begegnung von Purpur uͤbergoſſen. Ohne zu ſprechen an einander voruͤberzugehen, oder zu ſprechen, ohne ſtehen zu bleiben, wuͤrde unhoͤflich geweſen ſein, und der junge Mann redete daher die junge Dame an und machte zu gleicher Zeit Halt.

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