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aufgefordert haͤtte, zu ſagen, worin ſie beſtaͤnden. Die
Leute koͤnnen aber eine ungeheure Quantitaͤt von Fa⸗ natismus haben, ohne viel Religion zu beſitzen.
Wie dem auch ſein moͤge, ſo verſicherte Langley doch ſeinem Vater und zwar aufrichtig, daß er nicht die mindeſte Abſicht habe, Miß Miriam zu lieben, wor⸗ auf der gute Cavalier ſich, mit der Klugheit ſeiner
Vorſichtsmaßregeln hoͤchſt zufrieden, entfernte.
Langley, der nicht ſo ruhig war, wie er gern gegen ſeinen Vater geſchienen haͤtte, machte ſich eben⸗ falls auf den Weg, um ſich durch einen Spaziergang abzukuͤhlen. Es war nahe an Sonnenuntergang und dies das erſte Mal, daß er ſich erlaubt hatte, ſeit ſeiner Verwundung einen Spaziergang zu machen. Er wen⸗ dete ſich natuͤrlich dem Waſſer zu, denn die laufenden Baͤche, der ſiberne See und der geſchlaͤngelte Fluß beſitzen eine unwiderſtehliche Anziehungskraft. Gerade ehe der Geiſt den jungen Mann bewegt hatte, einen Abendſpaziergang zu unternehmen, hatte Miriam, durch die geheimnißvolle Sympathie, welche zwiſchen Langley und dem kleinen Stutzohrmaͤdchen herrſchte, getrieben, ihr kleines Huͤtchen in derſelben Abſicht aufgeſetzt. Seit dem Beginn von Langley's Krankheit war ſie taͤglich ungeſtoͤrt umhergeſchweift, da ſie keine Beſorg⸗ niß vor einem Zuſammentreffen mit ihm hegte, und Harold hatte ihr dies in der gleichen Ueberzeugung nach⸗ geſehen.


